In den vergangenen Tagen habe ich unter anderem an einem zweiten Regal für den Shop gebastelt (links im Foto zu sehen). An dem Design haben wir noch eine kleine Änderung vorgenommen und die Schnittkanten mit Alu-Winkeln verkleidet. Original Kommentar war „Now it doesn’t look like IKEA anymore“. Ja, die gibt es hier auch. Das erste Regal wird noch entsprechend gepimpt, im Moment sind mir jedoch die Winkel ausgegangen.
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Drei Wochen sind fast wie im Flug vergangen
Ich bin euch ja noch ein Foto von dem ersten Regal schuldig. Da ist es. Im oberen Bereich werden an der Stange Handtücher dekorativ aufgehängt und davor ein paar zum Mitnehmen gelegt. Auf den schrägen Boden kommen Bücher über die Tiere Tasmaniens gut zur Geltung. Darunter sind dann gleich ein paar Stapel der Bücher. Ich denke, das kann sich durchaus sehen lassen. Ich hätte zwar keine Spanplatten sondern etwas höherwertiges genommen, aber gut. Ich habe ja auch nicht eingekauft. So sieht es dann übrigens bestückt aus.
An den nächsten Tagen macht sich deutlich bemerkbar, dass Chris Urlaub hat. Lediglich Donnerstag und Freitag sind zwei Leute vom Team hier, die restlichen Tage bin ich mit Danielle oder Courtney alleine. Das ist schon etwas arg dünn besetzt. Wenn eine Führung läuft, wird mal eben die Eingangstür abgeschlossen, weil niemand anderes da ist. Ich werde den beiden zumindest mit dem helfen, was ich inzwischen kann. Am Montag kommen noch zwei australische Studentinnen zur Freiwilligenarbeit vorbei. Mangels Personal werde ich die in der Routine der Tierpflege anlernen. Mal sehen, wie das läuft.
Da vorgestern noch Doppelbesetzung angesagt war, bin ich nachmittags spontan wieder nach Devonport gefahren. Chris hatte mir eine andere Route empfohlen, die landschaftlich schöner sein soll. Es waren wirklich ein paar sehr schöne Stellen dabei. Fotos habe ich jedoch nur mit der Kamera und nicht dem Handy gemacht, daher gibt es jetzt keines hier im Beitrag. Ich bin dann über eine andere Strasse in die Stadt gekommen und habe mich auf einen Spaziergang um Don River gemacht. Leider muss ich irgendwo ein Schild übersehen haben und bin anstatt der angepriesenen 3/4 Stunde gute 2 Stunden unterwegs gewesen. Gibt aber schlimmeres, da die Sonne geschienen hat und es trocken war.
Gehege bauen
So langsam kehrt die tägliche Routiene ein, daher habe ich auch länger nicht geschrieben. Seit gestern ist jedoch ein Handwerker vor Ort, der ein paar Gehege wieder aufbaut. Diese sind im Juli eines Tages unter der Schneelast eingestürzt. Zum Glück wurde dabei keines der Tiere Verletzt. Das erklärt jedoch auch, warum ein paar Quolls in doch sehr kleinen Gehegen untergebracht sind: es ist einfach eine Notlösung.
Nach Rücksprache konnte ich dann gestern und heute am Nachmittag beim Bau helfen.Das war mal eine wilkommene Abwechselung. Mit Holz, Akkuschrauber, Flex, Zaungitter und Spaten kann ich ja seit Böckelühr auch sehr gut umgehen. Der Handwerker war auch von meiner Hilfe sehr angetan. Endlich mal jemand mit technischen Sachverstand, hatte er gesagt. Er selbst kommt ursprünglich aus den Niederlanden und ist vor 7 Jahren nach Australien ausgewandert. Seitdem baut er alles aus Holz, was es so gibt. Angefangen von den Gehegen hier, welche fast alle von ihm stammen, bis hin zu kompletten Häusern. Wir haben uns gleich gut verstanden und sind abends in einer Bar gelandet. Ich fand es sehr interessant zu erfahren, warum er ausgewandert ist und ob er den Schritt bereut hat. Bevor ihr jetzt auf falsche Gedanken kommt: ich komme planmäßig wieder zurück!
Morgen habe ich mir wieder einen freien Tag gegönnt und werde über ein paar Umwege nach Devonport fahren. Einmal, um wieder etwas von der Landschaft zu sehen, und natürlich auch, um in einem größeren Supermarkt einzukaufen. Die Auswahl hier vor Ort ist schon sehr beschränkt. Ihr könnt euch also schonmal auf ein paar neue Fotos freuen. Vielleicht gibt es ja auch eine Story zu erzählen.